31-05-2015, 15:14,
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31-05-2015, 15:35 von Frank_Drebin.)
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Frank_Drebin
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Mechaniken für Western-Gitarre
Bereits beim vorletzten FT meinte jemand, ich bräuchte für meine Stagg Western neue Mechaniken. Jetzt weiß ich warum: Bei einer ist ein Plastik-Distanzring gebrochen und komplett abgefallen, ein weiterer hat einen Riss. Ich brauche nun also wirklich neue. 3 links, 3 rechts.
Die Suchfunktion brachte mich nicht wirklich weiter. Thomann hat im Bereich " Mechaniken für Akkustikgitarren" anscheinend größtenteils Konzertmechaniken. Kann ich auch aus dem Bereich " Mechaniken für E-Gitarren" wählen?
Hat jemand vllt sogar eine Empfehlung für mich? Soll kein Vermögen kosten, aber schon etwas länger halten als die jetzigen Billigdinger, die Stagg verbaut hat.
btw.: Meine Kopfplatte und die Mechaniken sind zur Zeit schwarz, aber das ist kein Muss.
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01-06-2015, 10:24,
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-06-2015, 10:28 von FP.)
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FP
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RE: Mechaniken für Western-Gitarre
www.rockinger.de wäre noch eine Adresse. Bei Thomann gibt es auch jede Menge Mechaniken für eine Steelstring... http://www.thomann.de/de/3l-3r-mechanike...tarre.html ... die unterscheiden sich nämlich nicht von den Mechaniken für E-Giitis. Die Bohrung sollte allerdings vom Durchmesser her passen. Diese hier sollten für deine Gitti dicke ausreichen... http://www.thomann.de/de/kluson_mg33n.htm
Locking-Mechaniken sind eig. hauptsächlich für vibratobestückte E-Giitis gedacht. Sie wirken sich nachhaltig auf die Stimmstabilität aus. Allerdings haben sie größtenteils den Nachteil, dass sie i.d.R. weniger Umdrehungen pro Windung haben. Mann kann daher nicht so exakt stimmen. Es gibt Ausnahmen... in jedem Fall sollte man sich bei Locking-Mechaniken das Übersetzungsverhältnis anschauen. Je größer dieses ist, desto besser und genauer lassen sie sich stimmen. Für eine Akustik braucht man eigentlich keine Löcking-Mechaniken.
Jetzt einer aus FP's Trickkiste: Sieh zu, dass du bei den umsponnenen Saiten nur max. 2 Windungen benötigst, bei den nichtumsponnenen Saiten 3-4 Windungen. Das reicht voll und ganz aus. Beim Aufziehen sollten die Saiten schon überdehnen, mit der Hand quasi vorgedehnen, wenn du die Saiten aufziehst. Mit der richtigen Aufzugtechnik verstimmen sich Steelstrings (und E-Gittis) wesentlich weniger bis gar nicht, gute Mechaniken vorausgesetzt. Lediglich die Luftfeuchte tut dann ihr eigenes zur Stimmstabilität dazu, aber dass ist auch bei Lockung Mechaniken so.
Und noch einer aus FP's schier unendlicher Gitarrentrickkiste: Das Nachstimmen an sich sollte immer von unten zum Zielton hin erfolgen. Dass heißt, wenn eine Saite zu hoch ist, stimmt man diese erst unter den Zielton und zieht sie dann wieder zum Zielton hin an. Das baut eine kleine aber wirksame Zusatzspannung auf, Die Gitti bleibt länger "in tune".
Abschließend: Wenn du die Saiten nach der oben beschriebenen Art und Weise aufziehst, wird die Gitti besser klingen, da die Vorspannung höher ist. Ich kann dir das aber auch gerne mal beim FT zeigen.
Was stört es die Eiche wenn sich die Wildsau an ihr reibt...
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02-06-2015, 19:51,
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-06-2015, 20:20 von Frank_Drebin.)
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Frank_Drebin
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RE: Mechaniken für Western-Gitarre
(01-06-2015, 10:24)FP schrieb: Diese hier sollten für deine Gitti dicke ausreichen... http://www.thomann.de/de/kluson_mg33n.htm
Die haben aber die Lasche für die Schraube zum Befestigen gerade und nicht im 45°-Winkel wie die Klusons, die ich gefunden hatte. Wären also neue Bohrungen nötig. Iiiiih  ;-)
Okay bei Rockinger werd ich auch nochmal schauen.
Und danke für deine Tipps & Tricks, die ich aber eigentlich eh schon immer anwende.  Deswegen klingt die auch so gut
Noch eine Frage: Wie finde ich raus, welche Bohrung ich brauche, also 10mm oder andere?
Gruß, Jan
Werden Sie löblich! Hören Sie Hartfels!
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02-06-2015, 20:36,
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babarossa
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RE: Mechaniken für Western-Gitarre
(02-06-2015, 19:51)Frank_Drebin schrieb: ...
Noch eine Frage: Wie finde ich raus, welche Bohrung ich brauche, also 10mm oder andere?
ummm ... messen?
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